Um diesen "biogenen Wertstoff" in hochwertigen Kompost zu verwandeln, muss der fachkundige Kompostierer keine Zauberkünste beherrschen, sondern dafür sorgen, dass die Mikroorganismen, welche diese wunderbare Umwandlung vollbringen, optimale Lebensbedingungen haben.
Für optimale Lebensbedingungen sind 3 Faktoren entscheidend:
1. Mischungsverhältnis
2. Feuchtigkeit
3. Sauerstoff
Das angelieferte Biotonnenmaterial und der Grünschnitt werden sofort mit geschreddertem Strauchschnitt und gereinigten Siebrest vermischt. Innerhalb der nächsten 3 Tage wird das Material auf der belüfteten Rottefläche zu Kompostmieten aufgesetzt. Anschließend wird in die Kompostmiete zur permanenten Kontrolle eine Temperaturmesslanze gesteckt.
Mit der Temperaturmesslanze wird direkt im Rottegut die aktuelle Rottetemperatur gemessen. Die Messlanze hat auf einer Länge von 150cm 3 Messpunke, wodurch ein Temperaturprofil vom Kompostmietenrand bis in den Rottekern erstellt wird. Die Messdaten werden zu einer Computersteuerung übertragen und diese Steuerung schaltet, je nach Vorgabe der Grenzwerte die Lüfter ein. Diese versorgen über Belüftungsstränge (COMPOair) die Kompostmieten mit Frischluft und damit mit "lebensnotwendigen Sauerstoff".
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